Was ist Solidarische Landwirtschaft?

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) bedeutet gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft und ist eine Vermarktungsform für landwirtschaftliche Produkte.

Sie basiert auf der Idee, dass ein Hof oder ein Stück Land gemeinschaftlich getragen wird – von den Menschen, die den Anbau durchführen und den Mitgliedern die sich dieser Solidarischen Landwirtschaft anschließen. Das bedeutet, jedes Mitglied unterstützt den Hof mit einem monatlichen Beitrag und erhält im Gegenzug einen Ernteanteil, der ihm vom Hof übertragen wird.

Alles was auf dieser Grundlage an Hofprodukten, wie beispielsweise Gemüse, Eiern, Honig, etc. entsteht, wird mit den Mitgliedern der Landwirtschaftsgemeinschaft geteilt. Das bedeutet, Sie als Verbraucher wissen wo ihre Lebensmittel herkommen und sehen mit welcher Sorgfalt Sie entstehen.

Somit verlieren die Lebensmittel ihren Preis, erhalten aber im Gegenzug ihren Wert zurück.

 

 

 

 

Unsere Wirtschaftsgemeinschaft Hof Hollergraben

regional. ökologisch. fair.
Mit frischen Lebensmitteln von unserem Hof versorgen wir uns selbst, sowie aktuell 55 weitere Menschen in einer rein regionalen Wirtschaftsgemeinschaft.
Dies spart unnötige Lieferwege und Verpackungen und ermöglicht den direkten Kontakt zwischen uns als Landwirten und Ihnen als Verbraucher. Durch einen monatlichen Beitrag sichert die Gemeinschaft die Existenz des Hofes und genießt im Gegenzug das ganze Jahr hindurch die erntefrischen Produkte, die auf unserem Hof entstehen. Gemeinsam diskutieren wir, was wir anbauen und wie wir den Hof weiter entwickeln. Das schafft gegenseitigen Respekt und Vertrauen - und letzten Endes ein faires Miteinander.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich!

Für Interessenten bieten wir Probeabholtage an.


 

Gemüse

Wir bauen auf unserem Hof und den Äckern über 80 verschiedene Gemüsesorten, sowie Kräuter und Kartoffeln an. Wir betreiben auf 2 ha einen vielseitigen Genüseanbau, der auf die Versorgung unserer Solidargemeinschaft ausgerichtet ist. Unser Anbau erfolgt biologisch-dynamisch nach den Demeter-Richtlinien. Viele unserer Grundsätze gehen jedoch weit über die Mindestanforderungen dieser Richtlinien hinaus:

  • Wir wählen bewusst samenfeste Sorten, welche in kleinbäuerlichen Betrieben biologisch gezüchtet und vermehrt werden.
  • Wir verzichten auf jede externe Düngung, die nicht von unseren Tieren oder Gründüngungspflanzen stammt.
  • Unserer Jungpflanzen werden von Hand sorgfältig von uns vorgezogen.

 

Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich gerne direkt an uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Honig


Seit diesem Jahr wohnen die ersten Bienenvölker auf dem Hof Hollergraben.

Mehr Informationen folgen in Kürze!

 

 

Eier

 

Im letzten Jahr haben 50 Hühner der Zweinutzungsrasse New Hampshire zusammen mit 2 Hähnen den neuen Stall bezogen. Die Gruppe hat sich bestens eingelebt und es ist toll, ihnen beim emsigen Scharren, Picken und Staubbaden zuzuschauen.

Selbstverständlich haben unsere Hühner uneingeschränkten Weidegang. Aber auch über anfallende Gemüsereste, z.B. Gurkenblätter, Salatreste oder so manches "Unkraut", wie den Ampfer, freuen sie sich täglich.

Die leckeren Eier bieten wir direkt ab Hof in unserem Abholraum an.

 

 

Milch

Aktuell besteht die Rinderherde des Hollergraben aus drei Mutterkühen und drei Kälbern.

Es sollen zukünftig aber auch wieder Milchkühe auf dem Hof Hollergraben einziehen. Diese können unser Grünland optimal nutzen und  gehören für uns zu einem funktionierenden und ganzheitlichen Hoforganismus.

Wir wollen dazu keine Hochleistungstiere einstallen, sondern entscheiden uns bewusst für eine Zweinutzungsrasse, die unser Weidegras zu Milch und Mist veredelt.

Wir starten zwar mit einem Angebot an Gemüse, Kartoffeln Honig und Eiern, es stehen aber im Laufe des Jahres Planungen für den Aufbau einer Milchviehherde an.